Ein weiterer Schritt zum Klassenerhalt Tischtennis: Werder 7:7 in
Hannover
Bremen. Mehr als drei Stunden hatten die Tischtennis-Spielerinnen
von
Hannover 96 II und Werder Bremen mit großem Einsatz um jeden Punkt gekämpft.
Gleich sechsmal wurden die Partien dabei erst im fünften Satz entschieden,
ehe man sich letztlich leistungsgerecht 7:7 trennte. Ein Resultat, mit dem
die Bremerinnen gut leben konnten, da nach diesem Punktgewinn feststeht,
dass man nicht mehr direkt aus der Oberliga absteigen, sondern im
ungünstigsten
Fall maximal noch auf den Relegationsrang abrutschen kann.
Foto:
Sonja Och
Wir haben eine gute Mannschaftsleistung geboten, freute sich
Werder-Akteurin Birte Grensemann, die ihre Farben mit
einem Fünf-Satz-Erfolg
über Svenja Geyer beim 5:4 erstmals in Führung gebracht
hatte. Zuvor waren
beide Doppel und zwei Partien im unteren Paarkreuz an
die jungen
Hannoveranerinnen gegangen, während Julia Maier und Marija
Curic durch Siege
an den Positionen eins und zwei
jeweils wieder ausgeglichen hatten.
Nach dem glatten 3:0 von Maier über Geyer zum 6:5 für Bremen wurde
es dann richtig
dramatisch. Sowohl Grensemann als
auch Anni Nguyen lagen in den
Überkreuzspielen gegen die 96-Topspielerinnen
Jeske beziehungsweise Overhoff
mit 2:1 Sätzen vorn, mussten sich aber jeweils noch geschlagen geben. Und
auch Marija Curic machte
es im letzten Einzel überaus spannend, ehe sie mit
11:9 im fünften Satz gewann
und für den 7:7-Endstand sorgte.
Frank Büter